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Unsere Retsinas

Mylonas Retsina Mylonas Retsina Mylonas
Rebsorte(n): Savatiano
7,90 € *
Inhalt 0.75 Liter (10,53 € * / 1 Liter)
Retsina Amphore nature Bio Retsina Amphore nature Bio Tetramythos
Rebsorte(n): Roditis
11,50 € *
Inhalt 0.75 Liter (15,33 € * / 1 Liter)
Omikron Retsina Omikron Retsina Zacharias
Rebsorte(n): Roditis
5,90 € *
Inhalt 0.75 Liter (7,87 € * / 1 Liter)

Retsina

Kaum ein Griechenland-Urlauber kommt am Retsina vorbei. Die einen lieben ihn wohl, die anderen wollen ihn nicht mal probieren, wieder andere lieben ihn auch, allerdings ausschließlich während ihres Urlaubs und in entsprechender Stimmung. Der Retsina ist der traditionellste und bekannteste griechische Wein. Leider war sein Ruf nicht immer positiv und hat einen  einen Schatten auf bekannte griechische Weine und Ortsnamen geworfen. Doch das hat sich in das Gegenteil gewendet. Der "neue Retsina" feiert eine glanzvolle Wiederauferstehung und befindet sich auf einem Höhenflug der Qualität.

Denn das  heute oft noch vorherrschende Vorurteils, eines billigen, deutlich-harzigen Kopfschmerzweines, am besten genießbar mit ein bis zwei Aspirintabletten ist absolut überholt.  Durch diehohe Qualität  der Grundweine, die Art der Weinbereitung und die Wertschätzung für dieses Produkt beiden Spitzenwinzern werden heute Top-rretsinas auf traditionelle Art aber mit modernsten Qualitätsstandards gekeltert.

Retsina hat eine Jahrtausende alte Tradition, was archäologische Funde und schriftliche Erwähnungen belegen.

Aber wie kam das Harz in den Wein?

Man sagt durch einen Zufall:  Das Harz wurde ursprünglich nicht absichtlich beigemengt. Die Griechen ließen ihre Weine in Tonamphoren reifen. Um sie dabei vor Oxidation zu schützen, verschlossen sie diese möglichst luftdicht mit Harz. Dabei gelangte regelmäßig ein wenig davon in den Wein. Auf diese Art verschlossener Wein stellte sich als besonders langlebig und haltbar heraus, sodass angenommen wurde, das Harz sei für die Konservierung verantwortlich. Eine Idee war geboren. Und eine Möglichkeit zur Manipulation:  Das Hinzufügen von Harz zur Verbesserung sensorisch minderwertiger Weinen, um schlechten Wein doch noch an den Mann bringen zu können. Dabei galt: je schlechter der Wein, desto mehr Harz. Bis in die 1960er Jahre wurde bis zu sieben Prozent Harz beigefügt. - Entsprechend streng schmeckte auch der Wein und das brachte ihm seinen schlechten Ruf ein. 

Heute wird bei der Herstellung von Retsina während der Gärung eine kleine Menge des natürliches Harzes der Allepopinie (kiefer) (Pinus Hallepensis) -laut EU-Verordnung maximal ein Prozent - eingemengt, die vor der Abfüllung wieder entfernt wird, um einen Weißwein selten auch einen Roséwein  zu produzieren. Das Harz (Retsini) lässt  sein Aroma im Wein zurück. Traditionell ist die wichtigste Rebsorte für die Herstellung von Retsina Savatiano gefolgt von Roditis.

Die  Retsinas modernen Stils sind toller, hochwertige Weine, mit zarten eleganten Harznoten und exzellente Speisebegleiter nicht nur zu reichhaltigen und geschmacksintensiven Gerichte der traditionellen griechischen Küche.

Ein Qualitätsretsina hat  das typische balsamische Aroma der Pinie, ohne jedoch die Aromen der Traube zu verdecken. Er überzeugt durch eine animierende Frische. Das Ergebnis ist so überzeugend, dass Retsinas laufend Goldmedaillen auf internationalen Wettbewerben gewinnen.  Der Wein sollte eher jung ins Glas. Er wird immer gut gekühlt getrunken.

 

Retsina darf nur in Griechenland produziert werden, er trägt eine (geschütze) Traditionsbezeichnung (Onomasia kata Paradosi). Die bekanntesten Produktionsregionen mit dem Recht auf Angabe der Region auf dem Weinetikett liegen in Zentralgriechenland: Attika und hier v.a die Region Mesogia, Boötien und Evia

Er ist also ein typisches griechisches Produkt , eine echte Besonderheit auf das man heute wieder stolz ist.